Christopher Nolans „Die Odyssee“ erleidet Schiffbruch mit Ansage
Christopher Nolan hat mit seiner „Odyssee“-Verfilmung einen vorhersehbaren Schiffbruch erlitten. Der Regisseur scheitert vor allem an sich selbst und seiner überzogenen Inszenierung des antiken Epos. Eine künstlich angeheizte Debatte um „woke“ Rollenbesetzungen hat das Projekt zusätzlich belastet, doch die eigentliche Verantwortung trägt Nolan. Der Kommentar von Julian Theodor Islinger zeigt, wie ambitionierte Visionen klassische Stoffe zerstören können. Zuschauer erleben statt epischer Spannung vor allem Enttäuschung und Überheblichkeit.
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